Private Krankenversicherung für Beamte: Das musst du über Beihilfe und PKV
wissen
Die private Krankenversicherung für Beamte unterscheidet sich grundlegend von der PKV für Angestellte und Selbstständige. Als Beamter erhältst du vom Bund oder deinem Bundesland über die
individuelle Beihilfe direkt zwischen 50 und 70 Prozent deiner Krankheitskosten erstattet.
Wie Beihilfe und Krankenversicherung bei dir konkret zusammenspielen, hängt von deinem Dienstherrn und deiner Familiensituation ab. Da diese Entscheidung in der Regel für das gesamte Berufsleben gilt, gehört sie zu den wichtigsten Entscheidungen zu Beginn deiner Beamtenlaufbahn.
4,97 / 5
305 Bewertungen ProvenExpert
8.000+
versicherte
Beamte
19
Jahre
Erfahrung
300+
Tarife
im Vergleich



Sven Bruns & Team
0541 44 90 060 · Mo–Fr 8–18 Uhr
Schritt 1 von 3 ·
30 Sek.
Dein passender PKV-Tarif
In drei Schritten zur ehrlichen Beitrags-Range. Anonym, ohne Werbeanrufe.
Wie ist dein zukünftgier Berufsstatus?
SSL
Keine Werbung
Keine Weitergabe
Das Wichtigste auf einen Blick
Beihilfe statt vollem Beitrag: Dein Dienstherr übernimmt zwischen 50 und 70 Prozent deiner Krankheitskosten direkt. Die PKV sichert nur den Rest ab.
GKV ist möglich, aber meist teurer: Nur in 9 Bundesländern erhältst du als GKV-versicherter Beamter einen Zuschuss. In allen anderen trägst du den vollen GKV-Beitrag selbst.
Gesundheitsprüfung ist Pflicht: Jeder Versicherer bewertet deinen Gesundheitszustand vor dem Abschluss. Vorerkrankungen können zu Zuschlägen führen.
Langfristige Entscheidung: Die PKV begleitet dich ein Berufsleben lang. In der Pension steigt dein Beihilfesatz auf 70 Prozent (Ausnahme Hessen), was deinen Beitrag gegenüber der aktiven Dienstzeit senkt.
In 30 Sek. zum Vergleich.
Anonym, kostenfrei, ohne Werbeanrufe. Wir prüfen 40+ Tarife für dich.
4,97 / 5 · 305 Bew.
Muss ich als Beamter privat versichert sein?
Nein, du musst nicht. Laut PKV-Verband sind 93 Prozent aller Beamten privat krankenversichert. Auch die gesetzliche Krankenversicherung ist möglich, allerdings erhältst du nur in 9 Bundesländern einen Zuschuss von maximal 50 Prozent. Bei der Bundesbeihilfe und in allen anderen Bundesländern trägst du den GKV-Beitrag komplett selbst. Wichtig dabei: Die PKV erfordert eine Gesundheitsprüfung. Vorerkrankungen können zu Beitragszuschlägen führen oder bestimmte Leistungen ausschließen.
→ Mehr dazu: Muss ich mich als Beamter privat versichern?
Was kostet die PKV für Beamte?
Die Beiträge hängen nicht von deinem Einkommen ab.
Entscheidend sind vier Faktoren:
dein Einstiegsalter
dein Gesundheitszustand
dein Beihilfesatz
der gewählte Leistungsumfang.
Zur Orientierung: Als 21-jähriger Beamter ohne Vorerkrankungen mit 50 Prozent Beihilfe zahlst du für einen Tarif mit Einbettzimmer, Chefarztbehandlung, Beihilfeergänzungstarif und Pflegeversicherung je nach Gesellschaft zwischen 279 und 408 Euro monatlich.
→ Konkrete Beispielrechnungen für verschiedene Situationen, alle Kostenfaktoren im Detail und ein Vergleich von über 40 Gesellschaften findest du hier: Was kostet die PKV für Beamte?
PKV oder GKV für Beamte: Die wichtigsten Unterschiede
Ob PKV oder GKV die bessere Wahl ist, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Die Unterschiede liegen nicht nur im Beitrag, sondern auch in Leistungen, Wartezeiten und Flexibilität.
Leistung
PKV
GKV
Wahl des Arztes
Freie Arztwahl
Nur Behandlung durch Ärzte mit Kassenzulassung; bei bestimmten Fachärzten nur mit Überweisung
Wartezeiten auf Termine
Häufig schnellere Terminvergabe
Oftmals längere Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten
Vorsorge
Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen. Tarifabhängig ohneAltersbeschränkung
Nach den gesetzlich eingeführten Programmen mit Altersbeschränkungen
Brillen, Kontaktlinsen
Erstattung für Brillen undKontaktlinsen (die Höhe ist abhängig vom Tarif)
Keine Erstattung (nur bis zum 18. Lebensjahr)
Heilmittel (z.B. Massagen, Krankengymnastik)
Freie Verschreibungsmöglichkeit. Tarifabhängige Erstattung
Kostenerstattung gemäß den Heilmittelrichtlinien. Zuzahlung 10 % derKosten zuzüglich 10,00 Euro je Verordnung
Hilfsmittel (z.B. medizinische Geräte)
Offener Hilfsmittelkatalog
Kostenübernahme gemäß Hilfsmittelverzeichnis
Heilpraktiker
Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100%
keine Leistung. Einige Krankenkasse bieten als Zusatzleistung eine anteilige Kostenübernahme an
Zahnbehandlung
Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100%. 2x jährlich professioneller Zahnreinigung
Grundversorgung (Zuzahlungen z.B. zu teureren Füllungen)
Zahnersatz
Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100%, in der Regel wird zudem auch eine höherwertige Versorgung übernommen
Befundbezogene Festzuschüsse
Krankenhaus
Tarifabhängig stationäre Wahlleistungen: Einbettzimmer mit freier Arztwahl (privatärztliche Versorgung)
Regelleistungen: Mehrbettzimmer / diensthabender Arzt
Kinder und Ehepartner in der PKV mitversichern
Entscheidest du dich für die PKV, kannst du auch deine Kinder und unter bestimmten Voraussetzungen deinen Ehepartner privat versichern. Für Kinder gilt ein Beihilfesatz von 80 Prozent. Über die PKV sicherst du nur die verbleibenden 20 Prozent ab. Die GKV-Familienversicherung ist dagegen für Kinder beitragsfrei.
Ob deine Kinder eine eigene PKV brauchen oder die GKV-Familienversicherung ausreicht, hängt von Bundesland und Familiensituation ab:
→ Ratgeber: Kinder von Beamten – PKV oder GKV?
Der Wechsel in die private Krankenversicherung
Als Beamter kannst du dich unabhängig von deinem Einkommen für die PKV entscheiden. Eine Ausnahme gilt in den 9 Bundesländern mit pauschaler Beihilfe: Wer sich dort einmal für die GKV entschieden hat, kann nicht mehr in eine PKV mit individueller Beihilfe wechseln.
Bei schweren Vorerkrankungen, die zu Ablehnungen oder sehr hohen Risikozuschlägen führen, kannst du die Öffnungsaktion für Beamte wählen. Diese gilt innerhalb der ersten sechs Monate nach der Verbeamtung und begrenzt Risikozuschläge auf 30 Prozent, ist aber mit Leistungseinschränkungen verbunden.
→ Was du bei der Gesundheitsprüfung angeben musst, zeigt dir mein Ratgeber: Welche Gesundheitsangaben bei einer PKV wichtig sind
„Der Service von Herrn Bruns und seinem Team ist einfach uneingeschränkt großartig und dazu noch absolut kostenlos. Man fühlt sich richtig gut beraten und vertreten! Ich kann Bruns Versicherungsmakler uneingeschränkt empfehlen!"
Lennart K.
· verifizierte ProvenExpert-Bewertung
PKV-Leistungen: Dauerhaft vertraglich gesichert
Bist du verbeamtet, ist der vereinbarte Schutz der PKV dauerhaft garantiert. Weder der Gesetzgeber noch das Versicherungsunternehmen können Leistungen einseitig herabstufen. Anders als in der GKV, wo der Gesetzgeber Kassenleistungen jederzeit ändern kann, bleibt dein vertraglich gesicherter PKV-Schutz konstant.
Kürzt dein Dienstherr die Leistungen der Beihilfe, kannst du deinen privaten Versicherungsschutz anpassen. Viele Gesellschaften verlangen dafür allerdings eine Gesundheitsprüfung. Die während der Beamtenlaufbahn aufgebauten Altersrückstellungen dämpfen zudem den Beitragsanstieg im Alter.
PKV und Beihilfe: So bekommst du deine Arztkosten erstattet
Als privat versicherter Beamter erhältst du Arzt- und Krankenhausrechnungen direkt zugeschickt. Der Ablauf ist heute digital:
Rechnung erhalten: Der Arzt schickt dir die Rechnung direkt nach Hause.
PKV einreichen: Per App oder Online-Portal. Bei Standardleistungen erstattet die PKV meist innerhalb weniger Tage. Bei stationären Aufenthalten kann der private Anteil oft direkt über die Versichertenkarte abgerechnet werden.
Beihilfe einreichen: Per App oder Online-Portal. Kleinere Rechnungen dauern manchmal etwas länger. Größere Beträge werden zumeist bevorzugt bearbeitet.
Erstattung erhalten: Wie viel PKV und Beihilfe zusammen übernehmen, hängt von deiner Beihilfeverordnung und deinem gewählten Tarif ab.
→ Alle Details zur Abrechnung: Muss ich als Beamter die Arztkosten immer vorstrecken?
PKV in der Pension: Warum dein Beitrag sinkt
Die PKV begleitet dich nicht nur während der aktiven Dienstzeit, sondern ein Leben lang. Mit dem Pensionseintritt steigt dein Beihilfesatz in den meisten Bundesländern auf 70 Prozent (Ausnahme Hessen). Deine PKV sichert dann nur noch 30 Prozent ab statt bisher 50 Prozent. Der Tarif wird entsprechend angepasst, was deinen Beitrag gegenüber dem letzten in der aktiven Dienstzeit senkt.
Hinzu kommen die aufgebauten Altersrückstellungen. Sie mindern die Beitragsanstiege, die durch steigende Gesundheitskosten und den medizinischen Fortschritt entstehen. Ab dem 60. Lebensjahr entfällt zudem der gesetzliche 10-Prozent-Zuschlag zur Rückstellungsbildung.
Häufig gestellte Fragen
Welche PKV ist die beste für Beamte?
Die beste PKV für Beamte gibt es nicht. Wohl aber die beste private Krankenversicherung für dich persönlich. Das ist ein großer Unterschied: Eine Gesellschaft kann für eine 42-jährige Regierungsrätin in Bayern die beste und für einen 28-jährigen Verwaltungsfachangestellten in Sachsen-Anhalt die schlechteste Wahl sein. Aus diesem Grund ist ein persönlicher Vergleich entscheidend – denn jede Situation ist anders.
→ Jetzt kostenlosen Vergleich anfordern
Wie kann ich als Beamter PKV-Leistungen individuell anpassen?
Bei der privaten Krankenversicherung kannst du die Leistungen exakt an deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmt der Gesetzgeber, welche Leistungen inbegriffen sind! Dein Spielraum ist entsprechend gering. Als Faustregel gilt: Bei der GKV sind nur Basisleistungen inbegriffen. Bei der PKV ist vom einfachen Basisschutz bis zum absoluten Premiumschutz alles möglich, und du kannst die Leistungen deinen individuellen Bedürfnissen und deinen Lebensumständen anpassen.
→ Zur Checkliste: PKV-Leistungen für Beamte
Was leistet der Beihilfeergänzungstarif für Beamte?
Mit dem Beihilfeergänzungstarif kannst du deine private Krankenversicherung optimal auf deine Beihilfe anpassen und gezielt Lücken der Beihilfe deines Bundeslandes oder deiner Bundesbeihilfe schließen. Typische Leistungen des Beihilfeergänzungstarifs sind: Labor- und Materialkosten bei Zahnersatz sowie Brillen und Kontaktlinsen. Je nach Gesellschaft und Tarif gibt es zum Teil beträchtliche Unterschiede.
Darüber hinaus kann der Beihilfeergänzungstarif beispielsweise Leistungen von Heilpraktikern sowie die Kosten von Heilmitteln übernehmen. Bei Reisen ins Ausland kann die PKV für Beamte Leistungen bieten, die eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung überflüssig machen. Das ist allerdings nicht bei allen Tarifen der Fall. Wenn dir eine Auslandskrankenversicherung wichtig ist, solltest du bei der Wahl deiner PKV unbedingt auf diesen Punkt achten.
→ Alle Details: Beihilfeergänzungstarif
Warum sollte ich die PKV nicht alleine abschließen?
In Deutschland bieten über 40 Gesellschaften private Krankenversicherungen an. Das sind mehr als 4.000 Seiten Vertragswerk. Für Laien ist es so gut wie unmöglich, in diesem Vertragsdschungel den Überblick zu behalten. Denn die Leistungen und Prämien variieren von Gesellschaft zu Gesellschaft. Aus diesem Grund nimmst du am besten die Hilfe einer unabhängigen Fachperson in Anspruch. Bist du verbeamtet, solltest du darauf achten, dass sich die Fachperson deiner Wahl auf private Krankenversicherungen für Beamte spezialisiert hat. Und dieser PKV-Spezialist dich unabhängig und ohne Interessenkonflikt berät.
Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung sind die meisten Beamten gesund. In der Regel verschlechtert sich der Gesundheitszustand aber mit zunehmendem Alter. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, beim Zusammenstellen der gewünschten Leistungen auch an die Zukunft zu denken. Und auch Leistungen zu versichern, die du erst in ein paar Jahren in Anspruch nehmen wirst.
→ Mehr über Sven Bruns – PKV-Spezialist für Beamte
Warum ist eine PKV-Wechsel später schwierig?
Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist eine Entscheidung mit langfristiger Wirkung für dein ganzes Leben. Anders als bei vielen anderen Versicherungen, etwa der Autoversicherung, ist ein späterer Wechsel nicht nur aufwändig, sondern in den meisten Fällen auch wenig sinnvoll. Denn bei einem Wechsel verlierst du einen großen Teil der über Jahre aufgebauten Altersrückstellungen. Und wer will das schon?
Umso wichtiger ist es, dir frühzeitig zu überlegen, welche Leistungen für dich heute wirklich relevant sind – und welche in Zukunft entscheidend werden könnten. Dazu gehört auch, unangenehme Szenarien mitzudenken. Was passiert beispielsweise, wenn du nach einem Unfall auf eine Beinprothese angewiesen bist? Gleichzeitig gilt: Jede zusätzliche Leistung erhöht deinen Beitrag. Eine gute PKV ist deshalb immer ein ausgewogener Mix aus sinnvoller Absicherung und langfristig bezahlbaren Beiträgen.
Ein zentraler Faktor bei der Wahl deiner Krankenversicherung ist dein Eintrittsalter. Je früher du dich als Beamter für eine PKV entscheidest, desto günstiger fallen deine Beiträge aus. Bei einem späteren Neueinstieg liegen die Kosten um 1,0 bis 1,5 % höher. Wegen der Beihilfe kann sich ein Einstieg aber auch mit 40 oder noch mehr Jahren lohnen. Am besten verlangst du einfach ein entsprechendes Vergleichsangebot. Ebenso entscheidend ist dein Gesundheitszustand. Möchtest du später die Versicherung wechseln, musst du sämtliche Diagnosen, Erkrankungen und Unfälle der vergangenen Jahre offenlegen. Viele Versicherer reagieren darauf mit Risikozuschlägen, was deine Beiträge spürbar erhöhen kann. Unvollständige oder falsche Angaben sind dabei keine Option, denn sie können im Leistungsfall zu ernsthaften Problemen führen.
Für deine Entscheidung ist eine anonyme Risikoanfrage zentral. Dabei geht es weniger um schwere Erkrankungen als um einfache Diagnosen wie Allergien, Asthma, Hauterkrankungen, Migräne oder Rückenbeschwerden. Sie können – je nach Gesellschaft- zu empfindlichen Zuschlägen führen. Das erlebe ich immer wieder, wenn Beamten unterschiedlicher Alterskategorien neu in eine PKV wechseln wollen.
→ Risikozuschläge in der PKV für Beamte
Worauf sollte ich bei der PKV-Wahl achten?
Jeder Mensch ist anders. Verlasse dich deshalb bei der Wahl deiner privaten Krankenversicherung nicht auf die Ratschläge von Arbeitskollegen und Bekannten. Auch Testergebnisse bieten oft nur begrenzte Orientierung, da sie auf einem Musterprofil basieren. Diese Musterprofile stimmen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit deinen Bedürfnissen und Prioritäten überein. Damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst, solltest du diese Dinge prüfen:
1. Vergleiche die monatliche Beiträge
2. Vergleiche die Vertragsbedingungen
3. Bewerte die Versicherungsgesellschaft
4. Achte auf eine langfristige Betreuung
Viele Gesellschaften erweitern in diesen Tagen ihre Angebote zudem mit Telemedizin, Rechnungs-Apps und digitalen Gesundheitsservices. Je nachdem, wie
→ Zum kostenlosen PKV-Vergleich
Muss ich als Beamter in eine private Krankenversicherung wechseln?
Nein! Beamte können frei zwischen der privaten Krankenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung wählen. Allerdings erhalten Beamte nur in neun Bundesländern eine Beihilfe zur GKV. In allen anderen Bundesländern musst du die Prämien für die GKV selber aufbringen. Aus diesem Grund sind die Beiträge für die private Krankenversicherung in vielen Fällen geringer. Das macht die PKV für Beamte in den meisten Fällen zur besseren Lösung.
→ Muss ich mich als Beamter privat versichern?
Für wen lohnt sich die pauschale Beihilfe?
Wenn du verbeamtet bist, bekommst du von deinem Dienstherrn Beihilfe. Diese deckt je nach Bundesland und deiner persönlichen Situation zwischen 50 und 70 Prozent deiner Krankheitskosten. Den Rest musst du über eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung abdecken. Entscheidest du dich für eine gesetzliche Krankenversicherung erhältst du in keinem Bundesland mehr als 50 % Beihilfe.
Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen unterstützen Beamte mit einem anderen Modell. In diesen Bundesländern erhältst du deine Beihilfe als Pauschale ausbezahlt. Diese Pauschale kannst du wahlweise für die GKV oder für die PKV einsetzen. Die pauschale Beihilfe lohnt sich besonders, wenn du in der GKV bleiben möchtest – sie senkt deinen Beitrag erheblich. Dennoch ist die PKV in vielen Fällen günstiger und bietet bessere Leistungen.
→ Hier weiterlesen: Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse
Müssen Kinder von Beamten privat versichert werden?
Nein! In den meisten Fällen kannst du frei entscheiden, ob du dein Kind gesetzlich oder privat versichern willst. Nur wenn dein Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt und du mehr als dein Ehepartner verdienst, solltest du dein Kind privat versichern – in diesem Fall macht die PKV auch finanziell mehr Sinn, da eine freiwillige GKV-Mitgliedschaft für Kinder sehr teuer ist.
→ Mehr dazu: Kinder von Beamten – PKV oder GKV?
Wann brauche ich als Beamter eine Anwartschaftsversicherung?
Beamte die über Heilfürsorge abgesichert sind – zum Beispiel bei Polizei oder Feuerwehr – haben im aktiven Dienst oftmals keinen Beihilfeanspruch. Erst mit der Pensionierung benötigen sie eine PKV.
Über eine Anwartschaft lässt sich frühzeitig der Gesundheitszustand und auf Wunsch auch das Einstiegsalter absichern. Beides bestimmt die spätere PKV-Prämie – je früher du handelst, desto günstiger steigst du ein.
→ Brauchst du als Beamter eine Anwartschaftsversicherung?
Über 8.000 Beamte haben uns ihre Entscheidung anvertraut.
Mach es ihnen nach – kostenfrei, unverbindlich, ohne Werbeanrufe.
Mo–Fr · 8–18 Uhr · svenbruns@versicherungsvergleich-beamte.de

Dein Beamtenspezialist
Ich bin Sven Bruns, unabhängiger PKV-Spezialist für Beamte, Beamtenanwärter und Referendare. Mit 19 Jahren Erfahrung habe ich über 8.000 Beamte bei der Wahl ihrer privaten Krankenversicherung begleitet. Meine Kunden schätzen meine Erreichbarkeit (5,0), Fachkompetenz (4,99) und meinen Erklärungsfokus (4,99) – wie die 305 Bewertungen auf ProvenExpert zeigen.
4,97 / 5 · 305 Bew.
8.000+ Beamte
19 Jahre Erfahrung