Private Krankenversicherung Beamtenanwärter – Besser gesetzlich oder privat?

Private Krankenversicherung BeamtenanwärterMit der Verbeamtung auf Widerruf haben Sie die Möglichkeit in eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärter wechseln.

Daraus ergeben sich natürlich zahlreiche Fragen: Was kostet eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärter? Ist es auch möglich in der gesetzlichen Krankenkasse zu verbleiben?

Auf welche Leistungsunterschiede gilt es zu achten? Wie geht es nach der Anwärterzeit mit der privaten Krankenversicherung weiter?

Heute möchte ich Sie umfassend zu dieser Thematik informieren und Ihre Fragen beantworten.

1. Was kostet die private Krankenversicherung für Beamtenanwärter?

Beamtenanwärter haben die freie Wahl zwischen einer gesetzlichen Krankenkasse und der privaten Krankenversicherung.

Welche Kosten in einer privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse auf Sie zukommen, entnehmen Sie folgendem Beispiel:

23-jährige Beamtenanwärterin beim Finanzamt (z.B.: zukünftige Besoldung A10 in NRW):

Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse: 223,51 Euro im Monat
1255,68 Euro monatliche Besoldung während der Anwärterzeit  x 15,0% GKV-Beitrag (inkl. 1% Zusatzbeitrag Beispiel TK) + 2,8 % Pflegeversicherung = 223,51 Euro

Beitrag zur privaten Krankenversicherung: ab 56 Euro im Monat
(ohne Vorerkrankungen, mit Zweibettzimmer & Chefarzt – 50% Beihilfe)

Die monatliche Erspanis durch den Wechsel in eine private Krankenversicherung für Beamteanwärter beträgt im Beispiel rund 167 Euro.

Errechnen Sie Ihren Krankenversicherungbeitrag für Beamtenanwärter:

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…… und erfahren Sie durch den Vergleich der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Warum verlangt die gesetzliche Krankenkasse für Beamtenanwärter einen so hohen Beitrag?

Im Gegensatz zu einer Ausbildung im Angestelltenverhältnis erhalten Beamtenanwärter vom Dienstherrn (Arbeitgeber) keinen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenkassenbeitrag. D.h. Sie zahlen immer den vollen Beitrag zur GKV komplett aus der eigenen Tasche.

Welchen Vorteil bietet die private Krankenversicherung?

Entscheiden Sie sich für eine privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter, so beteiligt sich die Beihilfe Ihres Bundesland bzw. des Bundes mit mindestens 50 Prozent an den Krankheitskosten. Lediglich die verbleibenden 50 Prozent müssen Sie über eine PKV absichern.

Dadurch ergibt sich der zumeist deutliche finanzielle Vorteil der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter.

2. Worauf gilt es bei der PKV für Beamtenanwärter zu achten?

Zwei Kriterien sind in Bezug auf die private Krankenversicherung für Beamtenanwärter wichtig:

Krankenversicherung Beamtenanwärter– Ihr Einstiegsalter
Das Einstiegsalters ist nur dann wichtig, wenn Sie als Anwärter erst nach dem 34. Geburtstag Ihre Anwärterzeit beginnen oder währenddessen dieses Alter erreichen.

– Ihr Gesundheitszustand
Privatversicherungen dürfen aufgrund von „Vorerkrankungen“ Mehrbeiträge verlangen. Lesen Sie dazu: Welche Gesundheitsangaben sind beim Abschluss einer PKV für Beamte bedeutend?

Aus diesem Grund ist es beim Vergleich der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter bedeutend von Anfang an mögliche Risikozuschläge zu berücksichtigen.

3. Welche Leistungen bietet die PKV für Beamtenanwärter?

Die privaten Krankenversicherungen für Beamtenanwärter überzeugen neben den geringeren Kosten auch durch ein Leistungsplus gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen.

Versichert sind in den PKV-Tarifen beispielsweise:

– Brillen & Kontaktlinsen
– hohe Absicherung im Zahnbereich inkl. Zahnreinigung
– privatärztliche Abrechnungssätze
– alternative Heilmethoden
– auf Wunsch Ein- oder Zweibettzimmer mit Chefarzt im Krankenhaus
– Auslandsreisekrankenversicherung

Dennoch gibt es natürlich zwischen den verschiedenen Anbietern große Unterschiede in Bezug auf die Beiträge und Leistungen. Worauf es bei den Leistungen einer privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter zu achten gilt lesen Sie hier: Checkliste Leistungen private Krankenversicherung Beamte.

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Tipp: In bestimmten Bereichen kürzt die Beihilfe Leistungen. Deshalb ist es empfehlenswert den sog. Beihilfeergänzungstarif mit in den privaten Krankenversicherungsschutz aufzunehmen. Dieser Tarifbaustein schützt Sie vor Zuzahlungen von Seiten der Beihilfe (beispielsweise in den Bereichen Brille, Zahnersatz, Hilfsmittel, usw.).

Alle Informationen finden Sie auch in unserem Video zur PKV für Beamtenanwärter:

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4. Was passiert mit der PKV nach der Anwärterzeit?

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Anwärterzeit entfallen in der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter die vergünstigten Anwärterkonditionen. Es erfolgt die Umstellung in den Normaltarif für Beamte.

Beispiel einer 28-jährige Beamtin beim Finanzamt (z.B.: Besoldung A10 Stufe 3 in NRW):

Beitrag zur gesetzliche Krankenkasse: 485,24 Euro im Monat
2.764,88 Euro monatliche Besoldung x 15,0 Prozent GKV-Beitrag (inkl. 1% Zusatzbeitrag Beispiel TK) + 2,55 Prozent Pflegepflichtversicherung = 485,24 Euro

Beitrag zur private Krankenversicherung: ab 228 Euro im Monat
(ohne Vorerkrankungen, mit Zweibettzimmer & Chefarzt – 50% Beihilfe)

Tipp: Werfen Sie schon vor der Entscheidung für Ihre private Krankenversicherung für Beamtenanwärter einen Blick über den Tellerrand auf die Kosten des späteren Volltarifes für Beamte.

Beachten Sie, dass es einige „Locktarife“ gibt. D.h. diese bieten Ihnen zwar günstigen Konditionen während der Anwärterzeit, verlangen mit der Verbeamtung auf Probe jedoch überdurchschnittlich hohe Beiträge. Lesen Sie dazu: Kann ich nach der Zeit als Beamtenanwärter meine Krankenversicherung wechseln?

Deshalb senden wir Ihnen sofort zwei Vergleiche:
Einen Vergleich der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter und einen Beitrags- Leistungsvergleich für den späteren Volltarif für Beamte aus heutiger Sicht.

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Sollten Sie nach der Anwärterzeit zunächst einen Vertrag im Angestelltenverhältnis erhalten, müssen Sie zurück in eine gesetzliche Krankenkasse (soweit Sie versicherungspflichtig sind) . Gerade bei Lehrern ist dies häufig der Fall. Die private Krankenversicherung für Referendare kann somit nicht weitergeführt werden.

Allerdings haben Sie die Möglichkeit Ihre PKV über eine sog. Anwartschaftsversicherung bis zur erneuten Verbeamtung „einzufrieren“.  Mit der Verbeamtung auf Probe lässt sich die private Krankenversicherung für Beamte dann ohne erneute Gesundheitsprüfung unmittelbar wieder aktivieren.

Fazit:
Vorteile der privaten Krankenversicherung Beamtenanwärter

Für Beamtenanwärter bietet sich der Wechsel in eine private Krankenversicherung zumeist aufgrund der günstigeren Beiträge und der Leistungsvorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse an.

Lediglich aufgrund bestimmter „Vorerkrankungen“ kann der Verbleib in der gesetzlichen Krankenkasse sinnvoll sein.

Um die beste private Krankenversicherung für Beamteanwärter zu finden, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen und kostenfreien Krankenversicherungsvergleich. Dadurch erfahren Sie welche, PKV Ihnen das optimale Preis- Leistungsverhältnis bietet und am besten zu Ihren indivuduellen Bedürfnissen passt.

Nutzen Sie den Vergleich der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter und als echte Entscheidungshilfe und erhalten Sie auf diese Weise einen  verständlichen Überblick über die Tarife am Markt.

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Lesen Sie auch: Die private Krankenversicherung für Beamte lohnt sich

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