Krankenversicherung für Beamtenanwärter und Referendare in Brandenburg

BKrankenversicherung für Beamtenanwärter und Referendare in Brandenburgeamtenanwärter und Lehramtsreferendare in Brandenburg können mit der Verbeamtung auf Widerruf zwischen einer gesetzlichen und privaten Krankenversicherung frei wählen.

Dabei gilt es allerdings enorme Unterschiede zu beachten. Deshalb ist es mir wichtig Ihnen heute alle Details zu erläutern, worauf es bei der Entscheidung für eine Krankenversicherung bei Anwärtern und Referendaren in Brandenburg ankommt.

Ich hoffe, diese Informationen helfen Ihnen weiter. Sollten bei Ihnen Fragen aufkommen, schreiben Sie mir einfach eine Nachricht.

Beamtenanwärter in Brandenburg: Besser gesetzlich oder privat krankenversichern?

Eine große Besonderheit bei Beamten besteht darin, dass Sie unabhängig von Ihrem Einkommen nicht verpflichtet sind sich in einer gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Deshalb besteht auch für Beamtenanwärter und Referendare die freie Wahl der Krankenversicherung.

Zwar wechseln die meisten Beamtenanwärter in eine private Krankenversicherung für Beamte, dennoch steht es Ihnen auch frei in einer gesetzlichen Krankenkasse zu verbleiben.

Leider sind mit dem Verbleib in der GKV allerdings einige Nachteile verbunden. Vor allem der finanzielle Aspekt spielt bei einer GKV-Mitgliedschaft für Anwärter und Lehramtsreferendare in Brandenburg eine wesentliche Rolle. Vereinfacht ausgedrückt: Die gesetzliche Krankenkasse ist für Beamte und Beamtenanwärter sehr teuer.

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Dies lässt sich durch die sozialversicherungsrechtliche Regelung erklären: Beamte und Beamtenanwärter müssen in der GKV immer den vollen Krankenkassenbeitrag komplett aus eigener Tasche leisten. Es gibt keinerlei Zuschüsse durch den Arbeitgeber (Dienstherrn).

D.h. ein Beamtenanwärter oder Referendar ohne Kinder muss auf die Besoldung einen GKV-Beitrag von Durchschnittlich 17,8 Prozent im Jahr 2018 leisten. Dadurch errechnet sich beispielsweise für einen Lehramtsanwärter ein Monatsbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse von rund 230 Euro.

Völlig anders sieht es beim Wechsel in eine private Krankenversicherung für das Referendariat Lehramt oder während einer Anwärterzeit aus. An den Kosten der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter beteiligt sich jetzt direkt das Land Brandenburg durch die sog. Beihilfe.

Die Beihilfe übernimmt mindestens 50 Prozent der Vorsorge- und Krankheitskosten, sodass Sie lediglich die verbleibenden Restkosten über eine Privatversicherung abdecken müssen. Da die Leistung des Landes Ihnen ohne einen monatlichen Beitrag zur Verfügung gestellt wird, brauchen Sie nur die Kosten für die PKV tragen.

Die Privatversicherungen bieten Anwärtern und Referendaren in Brandenburg für diese Restkostenabsicherung spezielle „Ausbildungskonditionen“. So besteht die Möglichkeit für z.B. einen 25-jährigen Referendar ohne „Vorerkrankungen“ mit einem 50-prozentigen Beihilfeanspruch in Brandenburg schon ab 60 Euro im Monat eine private Krankenversicherung (mit Zweibettzimmer und Chefarzt) abzuschließen.

Daraus errechnet sich eine Ersparnis gegenüber einer Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse von bis zu 170 Euro monatlich. Genau aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Referendare und Beamtenanwärter in Brandenburg für eine Privatversicherung.

Generell lässt sich festhalten, dass eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärter deutliche finanzielle Vorteile gegenüber dem gesetzlichen Krankenkassenschutz bietet. Dennoch gibt es individuelle Punkte, die Sie unbedingt beachten müssen.

Ihr Gesundheitszustand ist bei Abschluss einer privaten Krankenversicherung entscheidend

private Krankenversicherung in BrandenburgAm wichtigsten ist dabei zunächst Ihr Gesundheitszustand. Private Krankenversicherungen können in Ihren Beamtentarifen mögliche „Vorerkrankungen“ bewerten und dafür höhere Beiträge verlangen.

Deshalb sollten Sie sich schon weit vor der Wahl einer PKV unbedingt mit diesem Punkt auseinandersetzen. Entscheidend sind dabei für Anwärter und Referendare in Brandenburg nicht die „Vorerkrankungen“, die Ihnen bewusst sind, sondern die Diagnosen der Ärzte in Ihren Krankenakten.

Leider lesen sich nur wenige das Kleingedruckte der Krankenversicherungsanträge durch. Darin wird deutlich, dass es unwesentlich ist, welche „Vorerkrankungen“ Sie benennen können. Entscheidend ist einzig, was der Arzt in seiner Akte vermerkt hat.

Zumeist fragen die Krankenversicherungsgesellschaften nach den ambulanten Diagnosen der letzten 3 Jahre. Deshalb ist es sehr empfehlenswert frühzeitig einen Auszug aus der Krankenakte der Ärzte über diesen Zeitraum anzufordern.

Damit es später zu keinen bösen Überraschungen in Bezug auf den Monatsbeitrag für Sie kommt, macht es großen Sinn schon beim Vergleich der Krankenversicherungen diese Diagnosen einzubeziehen. Im Zuge einer anonymen Risikoanfrage werden Ihre „Vorerkrankungen“ bewertet und daraufhin Ihr individueller PKV-Vergleich erstellt. Hier erhalten Sie Ihren persönlichen Krankenversicherungsvergleich kostenfrei und unabhängig.

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Neben dem Beitrag für die Anwärter- bzw. Referendariatszeit empfehle ich Ihnen von Anfang an auch den Blick auf die Kosten für den späteren Volltarif für Beamte zu haben. Bedenken Sie bitte, dass Sie die kürzeste Zeit Ihrer Laufbahn Beamtenanwärter oder Lehramtsreferendar sind.

Mit der Verbeamtung auf Probe erfolgt die Umstufung in den Volltarif. Leider gibt es einige „Locktarife“. Was nützt es Ihnen als Beamtenanwärter 1-2 Euro im Monat zu sparen dann aber im späteren Volltarif 50 Euro oder 80 Euro im Monat für den Rest des Lebens zu viel zu zahlen. Deshalb sollten Sie neben der Bewertung des Gesundheitszustandes auch von Beginn an über den Tellerrand auf den Beitrag des späteren Volltarifes aus heutiger Sicht blicken.

Neben den Kosten für die private Krankenversicherung für Beamtenanwärter spielen natürlich auch die Leistungen eine wesentliche Rolle. Trotz der vergünstigten Konditionen für Beamtenanwärter in Brandenburg profitieren Sie von allen Vorteilen der privaten Krankenversicherung.

Als Privatpatient erhalten Sie oftmals bei Fachärzten schneller Termine und hervorragende Leistungen im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls. Natürlich sind auch alle Vorsorgeuntersuchungen versichert – zweimal im Jahr sogar die professionelle Zahnreinigung. Auch für Brillen und Heilpraktiker leisten beispielsweise die meisten Tarifen.

Bei einem Krankenhausaufenthalt haben Sie die Möglichkeit ein Zweibettzimmer mit privatärztlicher Behandlung zu wählen und die Lücken der Beihilfe des Landes Brandenburg lassen sich günstig den sog. Beihilfeergänzungstarif der Privatversicherungen decken. Dieser springt im versicherten Rahmen ein, wenn die Beihilfe Leistungskürzungen vornimmt. Lesen Sie dazu auch: Wie unterscheiden sich die Leistungen in der privaten Krankenversicherung für Beamte?

Wie schon bei den Monatsbeiträgen gibt es allerdings auch sehr deutliche Leistungsunterschiede zwischen den verschiedenen Krankenversicherungen. Natürlich behauptet in der Regel jede Krankenversicherungsgesellschaft den besten Tarif anzubieten. In der Realität bietet aus meiner Sicht jede PKV Vorteile aber auch Nachteile.

Deshalb lässt sich auch niemals eine pauschale Empfehlung abgeben, welche die beste private Krankenversicherung für Beamtenanwärter und Lehramtsreferendare in Brandenburg ist.

Im Zuge eines Krankenversicherungsvergleichs lernen Sie die Stärken und Schwächen der einzelnen Tarife genau kennen und können auf diese Weise für sich individuell entscheiden, welches Angebot am besten zu Ihnen passt. Hier erhalten Sie Ihren unabhängigen Preis- Leistungsvergleich völlig kostenfrei und unverbindlich.

Wie geht es nach Ihrer Anwärterzeit mit der privaten Krankenversicherung weiter?

Sollten Sie nach der Anwärter- oder Referendariatszeit nicht sofort eine Festanstellung als Beamter erhalten, stellt dies überhaupt kein Problem dar.

Werden Sie zunächst in ein Angestelltenverhältnis übernommen, müssen Sie zurück in die gesetzliche Krankenkasse (wenn Sie über 450 Euro im Monat und unterhalb der Versicherungspflichtgrenze verdienen – was in der Regel der Fall sein dürfte).

In diesem Moment greift der §5 des Sozialversicherungsrechtes und Sie werden versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenkasse. Der Verbleib in Ihrer privaten Krankenversicherung ist in dieser Situation nicht möglich.

Für einen solchen Zeitraum in der gesetzlichen Krankenkasse ist es sinnvoll die Privatversicherung über eine Anwartschaft „einzufrieren“. Damit können Sie Ihre PKV bei einer erneuten Verbeamtung ohne erneute Gesundheitsprüfung unmittelbar wieder aktivieren.

Lesen Sie dazu auch: Kann ich nach dem Referendariat zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?

Fazit:

PKV für Beamtenanwärter und Lehramtsreferendare in BrandenburgBeamtenanwärter und Referendare in Brandenburg haben vor dem Start der Zeit als Beamte auf Widerruf das Wahlrecht zwischen einer gesetzlichen und privaten Krankenversicherung.

Der Nachteil der gesetzlichen Krankenkasse liegt in den oftmals hohen Beiträgen. Da sich weder der Arbeitgeber (Dienstherr) an den Beiträgen zur GKV bei Anwärtern und Referendaren beteiligt, haben Sie alle Kosten alleine aufzubringen.

Versichern Sie sich hingegen privat in einem PKV-Tarif für Beamtenanwärter und Referendare, handelt es sich dabei lediglich um eine Restkostenabsicherung, da das Land Brandenburg durch die Beihilfe mindestens 50 Prozent der Vorsorge- und Krankheitskosten übernimmt.

Durch die speziellen Anwärtertarife kann es bei der Entscheidung für eine private Krankenversicherung zu einer monatlichen Ersparnis von bis zu 170 Euro kommen.

Zudem erhalten Sie bereits als Beamten- und Lehramtsanwärter in Brandenburg alle Leistungsvorteile der Privatversicherungen.

Trotzdem unterscheiden sich die verschiedenen Angebote in Beitrag und Leistung sehr deutlich voneinander. Deshalb gilt es schon vor dem Abschluss individuell zu vergleichen, welche private Krankenversicherung am besten zu Ihnen passt.

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Lesen Sie dazu auch: Private Krankenversicherung für Lehrer und Lehramtsanwärter

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