• Kostenlose Beratung
  • Über 20 Jahre Know-How
  • Transparenter, umfassender Vergleich

Expertentelefon

0541 - 44 90 060

Montag - Freitag 8 bis 18 Uhr

Versicherungen gegen Dienstunfähigkeit

Kurz zusammengefasst

Es geht um das Wichtigste in Ihrem Leben: Ihre Gesundheit

Dienstunfähigkeitsversicherungen sind den Berufsunfähigkeitsversicherungen sehr ähnlich. Sie leisten, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihren Dienst zu verrichten. Dienstunfähigkeitsversicherungen gehören daher zur Basis-Versicherung für Beamte und Beamten- sowie Lehramtsanwärter.

Individueller und kostenfreier Vergleich

Vergleichen Sie die Dienstunfähigkeitsversicherungen für Beamte und finden Sie heraus, welcher Tarif am besten zu Ihnen passt. Wir helfen Ihnen dabei: unverbindlich, kostenlos und unabhängig mit einem transparenten Vergleichsangebot.

Jetzt kostenlos vergleichen

Mit Absenden des Formulars akzeptieren Sie
die Datenschutzbestimmungen.

Sichere Datenübertragung

Vergleichen Sie die privaten Krankenversicherungen für Beamte und finden Sie heraus, welcher Tarif am besten zu Ihnen passt.

  • Unabhängiger & kostenfreier Tarifvergleich speziell für Beamte
  •  Beiträge steuerlich absetzbar
  • Überblick über die Testsieger
  • 100% Datenschutz
Versicherungsvergleich für Beamte - wir arbeiten mit diesen Anbietern zusammen

Die sogenannte Dienstunfähigkeit wird im Bundesbeamtengesetz (BBG §§44 bis 49) geregelt. Es besagt, dass ein Beamter als dienstunfähig gilt, wenn:

  • er durch eine Krankheit oder einen Unfall nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben,
  • er durch eine Krankheit oder einen Unfall innerhalb von sechs Monaten länger als drei Monate außer Dienst war und in den folgenden sechs Monaten keine Aussicht auf das Wiedererlangen des vollen Diensteinsatzes gegeben ist.

In beiden Fällen ist Ihr Dienstherr berechtigt, Sie für dienstunfähig zu erklären. Sehr häufig hat eine solche Dienstunfähigkeitserklärung zur Folge, dass Beamte vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden oder es sogar zu einer Entlassung ohne Bezüge kommt (Beamte auf Probe und Widerruf). Dadurch entstehen finanzielle Einbußen, die durch eine private Dienstunfähigkeitsversicherung gedeckt werden können.

Erklärt der Dienstherr den Beamten nach dem Bundesbeamtengesetz (BBG §§ 44 bis 49) für dienstunfähig und entlässt diesen in den Ruhestand, muss dies nicht automatisch die anerkannte Berufsunfähigkeit bedeuten. Im Gegensatz zur Dienstunfähigkeit wird die Berufsunfähigkeit im Sozialgesetzbuch (SGB) geregelt.

Die wesentlichen Unterschiede beider Konstellationen sind: – Die Dienstunfähigkeit kann alleine durch den Dienstherrn bestimmt werden. – Die Berufsunfähigkeit bedarf einer ärztlichen Attestierung und muss eine Einschränkung der Erwerbstätigkeit von mindestens 50 Prozent ergeben. Aus diesem Grund ist es für Beamte empfehlenswert, eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer echten und vollständigen Dienstunfähigkeitsklausel zu wählen.

Als Beamter auf Lebenszeit haben Sie beim Eintritt einer Dienstunfähigkeit das Anrecht auf ein reduziertes Ruhegehalt. Die Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Sie bereits mindestens fünf Dienstjahre im Beamtenstatus tätig waren. Diese Regelung ist im Beamtenstatusgesetz verankert.

Bei Beamten auf Probe und Widerruf (Beamtenanwärter und Referendare) sieht dies etwas anders aus. Im Falle einer Dienstunfähigkeit werden sie im Allgemeinen ohne das Anrecht auf Bezüge in die Dienstunfähigkeit entlassen. Es erfolgt lediglich eine Nachversicherung in der Gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Höhe einer Dienstunfähigkeitsversicherung sollte Ihrem Beamtenstatus und Ihren individuellen Lebensumständen angepasst werden. Nur so vermeiden Sie finanzielle Nachteile im Versicherungsfall oder im Gegenzug eine Überversicherung.

Deshalb macht es Sinn zunächst die Versorgungslücke im Falle einer Dienstunfähigkeit zu ermitteln und auf Grundlage dieser verschiedene Angebot zu vergleichen.

Da eine Dienstunfähigkeit vor dem Gesetz nicht automatisch mit einer Berufsunfähigkeit gleichzusetzen ist, ist ein fachkundiger Blick in die Vertragsklauseln des Versicherers von ganz elementarer Bedeutung.

Auf diese Kriterien sollten Sie unbedingt achten: – Abdeckung der allgemeinen Dienstunfähigkeit, ohne Verweis auf Prüfungskriterien

Kein Ausschluss besonders gefährdeter Berufsgruppen, wie zum Beispiel Polizisten oder Soldaten (echte und vollständige Dienstunfähigkeitsklausel).

– Gleitende Vertragsklauseln, in Bezug auf eine begrenzte Dienstunfähigkeit. – Flexible Anpassungsmöglichkeiten des Versicherungsschutzes (Nachversicherungsgarantie).

Der monatliche Beitrag einer Dienstunfähigkeitsversicherung richtet sich nach der gewünschte Höhe, dem Umfang, der Dauer des Versicherungsschutzes und dem Berufsrisiko.

Weitere Berechnungskriterien sind: – Ihr Eintrittsalter – Ihr Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss.

Dies hängt von der gewählten Vertragsgestaltung ab. Dabei ist jedoch zu beachten, dass nicht jeder Versicherer eine Absicherung bei Teildienstunfähigkeit anbietet bzw. die Teildienstunfähigkeit als zusätzliche Option in den Vertrag mit eingeschlossen werden muss (gleitende Klausel).

Nicht jeder Versicherer bietet Nachversicherungsgarantien ohne erneute Gesundheitsprüfung an. Eine solche Nachversicherungsgarantie kann beispielsweise bei einer Heirat, Geburt eines Kindes, Erwerb einer Immobilie, Besoldungserhöhung infolge einer Beförderung oder auch bei Änderungen der Gesetze zur Beamtenversorgung von Bedeutung sein. Hier lohnt sich ein genauer Blick ins Bedingungswerk der Versicherer.

Eine Reduzierung der monatlichen Leistungen aus der Dienstunfähigkeitsversicherung und damit natürlich auch eine Senkung des Monatsbeitrages zur Bedarfsanpassung ist in der Regel jederzeit möglich.