Steigende Pensionen belasten die Staatskassen

Bund der Steuerzahler beklagt hohe Belastung durch Pensionen für Beamte

Nicht nur die traditionell hohen Gehälter der Beamten sind ein enormer Kraftakt für die deutsche Staatskasse. Auch nach deren Ruhestand ist die Belastung für den Steuerzahler nicht zu vernachlässigen. Laut des Bundes der Steuerzahler sind die Ausgaben für Pensionen in den letzten Jahren nahezu kontinuierlich in die Höhe geschnellt. Wie der Verbandschef Bernhard Zentgraf diesbezüglich zum Jahreswechsel festhält, stellt diese Negativentwicklung eine absolute Gefahr für die Staatskassen dar und bedarf dringend politischer Regulierungsmaßnahmen.

Im Bundesland Niedersachsen etwa liegt die Höhe der Pensionen der ehemaligen Staatsbediensteten bei derzeit durchschnittlich 2.970 Euro. Das ist gewiss eine stattliche Summe für einen Ruheständler. Im gerade angebrochenen Jahr 2016 werden sich die Aufwendungen für Beamte bei insgesamt knapp 13 % der Gesamtausgaben des Staates einpendeln.Laut Zentgraf habe dies bei ausbleibender politischer Gegensteuerung erhebliches Gefahrenpotential, denn bis zum Jahr 2036 könnten sich die Ausgaben auf diese Weise bis auf 7,3 Milliarden Euro belaufen, was einer Verdopplung zur jetzigen Situation gleichkäme.

Finanzielle Komplikationen wären beim tatsächlichen Eintreten dieser Prognose wohl kaum zu vermeiden.