Entscheidung zur Altersobergrenze steht weiterhin aus

Der Beamtenbund Mecklenburg-Vorpommerns wehrt sich gegen niedrige Altersobergrenze
In Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich nach wie vor keine Einigung im Streit um die Altersobergrenze für die Verbeamtung von Landesbediensteten ab.Der Beamtenbund (DBB) verweigert der vom Land geforderten Obergrenze von 40 Jahren für die Berufung und den anschließenden Eintritt in den Beamtenstatus strikt die Zustimmung. DBB-Landeschef Dietmar Knecht bezweifelt im Anschluss an eine Anhörung vor dem Schweriner Innenausschuss des Landestages die Rechtmäßigkeit des gegenwärtigen Gesetzentwurfes, der dieses Eintrittsalter vorsieht. Ganz in Gegenteil, Knecht hält eher eine Einstellungsgrenze von mindestens 45 Jahren für die praktikablere und leichter umzusetzende Variante. Diesbezüglich spräche auch das, auf ein Alter von 67 Jahren erhöhte, Pensionseintrittsalter eine deutliche Sprache in Hinblick auf die Sinnhaftigkeit einer Altersobergrenze von 45. Die Bedeutung dieser Diskussion lässt sich am besten anhand einiger Zahlen veranschaulichen. Gegenwärtig sind etwa 1.300 Beamte des Landes Mecklenburg-Vorpommern in einem Alter zwischen 40 und 45 Jahren und damit unmittelbar von der Lösung dieser äußerst relevanten Frage betroffen. Lehrer stellen hierbei mit einer Gesamtzahl von ungefähr 900 die größte Gruppe der Beamtenanwärter.

Entscheidung zur Altersobergrenze steht weiterhin aus
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