Krankenversicherung für angehende Lehramtsanwärter – Besser gesetzlich oder privat?

Krankenversicherung LehramtsanwärterEntscheidung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung für angehende Lehramtsanwärter

In Kürze beginnt Ihre Zeit als Lehramtsanwärter?

Somit steht natürlich die Frage im Raum, welche Krankenversicherung Sie in Zukunft wählen.

Als Referendar haben Sie die Möglichkeit in die private Krankenversicherung für Lehramtsanwärter zu wechseln oder sich für den Verbleib in der gesetzlichen Krankenkasse zu entscheiden.

Diese gesetzliche Regelung stellt eine Besonderheit bei Beamten dar:
Im Gegensatz zu Angestellten, die erst ab einem gewissen Einkommen in eine Privatversicherung wechseln können, haben Sie als Lehramtsreferendar generell das Recht eine private Krankenversicherung zu wählen.

Dabei bietet die private Krankenversicherung (PKV) Lehramtsanwärtern zahlreiche Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse (GKV).

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Wie diese genau aussehen und worauf Sie als zukünftiger Referendar vor Ihrer Entscheidung achten sollten, möchte ich Ihnen im Folgenden erläutern.

Nur private Krankenversicherungen bieten Lehramtsanwärtern Restkostentarife

Entscheiden Sie sich für den Verbleib in der gesetzlichen Krankenkasse als Beamter auf Widerruf, so ist dies ausschließlich als freiwilliges Mitglied möglich.

Ihr Nachteil als Lehramtsanwärter in der GKV: Sie erhalten in der gesetzlichen Krankenkasse keinen Zuschuss zu Ihren Beiträgen durch den Dienstherrn (Arbeitgeber) und auch die Beihilfe Ihres Bundeslandes übernimmt keinen Anteil der monatlichen GKV-Kosten.

Daraus können Sie den Rückschluss ziehen, dass Sie als Beamter in der gesetzlichen Krankenkasse generell den vollen Beitrag aus eigener Tasche zahlen müssen. Dadurch errechnet sich natürlich ein verhältnismäßig hoher GKV-Beitrag für Lehramtsreferendare.

Beispiel –
25-jährige Lehramtsanwärterin (A12 – z.B. NRW) in der gesetzlichen Krankenkasse:

1.330,00 Euro monatliche Besoldung x 15,0% GKV-Beitrag (inkl. 1% Zusatzbeitrag – Beispiel TK) + 1,525 % Pflegeversicherung = 219,78 Euro
(Stand: 03/2017)

Völlig anders sieht es beim Wechsel in eine private Krankenversicherung für Lehramtsreferendare aus. Hier brauchen Sie nur die Restkosten zur Beihilfe abzusichern und entsprechend günstiger fällt in der Regel Ihr Monatsbeitrag aus.

Durch die Verbeamtung auf Widerruf haben Sie als angehender Lehrer automatisch einen Beihilfeanspruch von mindestens 50 Prozent durch Ihr Bundesland. Entsprechend gilt es für Sie auch nur die verbleibenden 50 Prozent durch eine PKV abzusichern.

Beispiel –
25-jährige Lehramtsanwärterin (A12 – z.B. NRW) in der privaten Krankenversicherung:

Monatsbeitrag (ohne Vorerkrankungen, mit Zweibettzimmer & Chefarzt – 50% Beihilfe) ab 64 Euro
(Stand 03/2017)

Aus diesen Beispielen wird der Vorteil der PKV-Restkostentarife für angehende Lehrkräfte deutlich.

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Große Unterschiede bei der Beitragsberechnung für Lehramtsreferendare in der GKV und PKV

Während sich bei der gesetzlichen Krankenkasse Ihr zu zahlender Monatsbeitrag rein nach Ihrer Besoldung und dem Beitragssatz GKV richtet (s. Beispiel oben), spielt Ihr Einkommen bei der privaten Krankenversicherung gar keine Rolle.

Entscheidend für Ihren monatlich zu zahlenden Beitrag in der PKV sind folgende Faktoren:

– Ihr Einstiegsalter
– Ihr Gesundheitszustand
– Ihr Beihilfesatz
– Ihr Status: Beamter auf Widerruf oder auf Probe bzw. Lebenszeit

Wie aus den Kriterien für die Beitragsberechnung deutlich wird, können mögliche „Vorerkrankungen“ bei den privaten Krankenversicherungen zu Beitragssteigerungen führen.

Deshalb gilt es auch von Beginn an den Gesundheitszustand beim Vergleich einer PKV für Lehramtsanwärter zu berücksichtigen, da es ansonsten nach dem Abschluss des Vertrages für Sie zu bösen Überraschungen hinsichtlich der Monatsbeiträge kommen kann.

Damit Sie vom ersten Moment an einen klaren Blick auf Ihre späteren Beiträge haben, berücksichtigen wir im Vergleich der privaten Krankenversicherung für Lehramtsanwärter von Beginn an alle wichtigen Punkte für Sie.

Private Krankenversicherung für angehende LehrerBesondere Konditionen für die Ausbildungsphase und langfristige Ersparnis bei der PKV

Für die Referendariatszeit erhalten Lehramtsanwärter bei zahlreichen privaten Krankenversicherern vergünstigte „Ausbildungskonditionen“. Dadurch ergibt sich auch schon für Beamtenanwärter ein deutlicher Beitragsvorteil gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse.

Tipp: Die günstigen Anwärterkonditionen der Privatversicherer gelten nur für die 18-24 Monate (je nach Bundesland) während des Referendariates. Sobald Sie später Beamter auf Probe werden, kommt es natürlich zur Umstellung auf den Normaltarif für Beamte.

Deshalb ist der Blick über den Tellerrand schon vor dem Abschluss einer Privatversicherung für das Referendariat in Bezug auf den späteren Beitrag äußerst empfehlenswert. Leider gibt es Gesellschaften, die Lehramtsanwärter mit leicht günstigeren Beiträgen in die Tarife „locken“ und dafür nach der Referendariatszeit überdurchschnittlich teuer werden.

Aus diesem Grunde erhalten Sie von uns von Anfang an zwei Vergleiche:
Einen Vergleich für die Zeit als Lehramtsreferendarin und einen weiteren Preis- Leistungsvergleich für den späteren Volltarif für Beamte aus heutiger Sicht.

Auf dieser Grundlage können Sie für sich die beste private Krankenversicherung für Lehramtsanwärter auswählen und damit für Ihr gesamtes Leben eine gute Entscheidung treffen.

Wahlleistungen und Beihilfeergänzungstarif als unterschätzter Vorteil der PKV für Referendare

Neben dem Beitragsvorteil gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung profitieren privatversicherte Lehrkräfte im Beamtenverhältnis natürlich auch von den Leistungsvorteilen der privaten Krankenversicherungen.

Zwischen den verschiedenen Tarifangeboten der privaten Gesellschaften gibt es natürlich auch deutliche Preis- und Leistungsunterschiede. Deshalb gilt es die verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen.

Wir bieten Ihnen einen solchen Preis- Leistungsvergleich der PKV für Lehramtsanwärter unverbindlich und kostenfrei an. Sie können diesen hier sofort anfordern.

Neben den Grundleistungen der privaten Versicherungen zur Abdeckung der Krankheitskosten können Sie auch noch die sog. Wahlleistungen im Falle eines Krankenhausaufenthaltes wählen.

Damit haben Sie einen Anspruch auf ein Zweibettzimmer mit Chefarzt im Krankenhaus. Gerade bei schwereren Erkrankungen oder Unfällen kann die damit zusammenhängende freie Arztwahl einen großen Vorteil darstellen.

Ein weiterer wichtiger Baustein der privaten Krankenversicherungen für Lehramtsanwärter ist der Beihilfeergänzungstarif. Dieser sorgt dafür, dass die PKV für die Lücken der Beihilfe Ihres Bundeslandes im versicherten Rahmen einspringt. Dadurch schaffen Sie für sich finanzielle Sicherheit und vermeiden Zuzahlungen bei Leistungskürzungen der Beihilfe.

Krankenversicherung für angehende Lehramtsanwärter – Besser gesetzlich oder privat?Fazit:

In fast allen Fällen lohnt sich für Lehranwärter der Wechsel in die private Krankenversicherung. Dafür spricht der deutlich günstigere Monatsbeitrag und das Leistungsplus in der PKV. Nur aufgrund von schwerwiegenderen „Vorerkrankungen“ kann auch ein Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll sein.

Durch einen Krankenversicherungsvergleich für angehende Lehrkräfte verschaffen Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Tarife am Markt und können auf dieser Grundlage die beste PKV für sich finden.

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