Der perfekte Lehrer

Dass Lehrer eine Vorbildfunktion erfüllen und sich auf ihrem Fachgebiet auskennen müssen, ist selbstverständlich.

Doch welche Eigenschaften sind es noch, die einen guten Lehrer auszeichnen?

Natürlich sind auch Lehrer nur Menschen mit normalen Stärken und Schwächen. Dennoch ist es in diesem Beruf besonders wichtig, an seinem Charakter und Auftreten zu arbeiten. Selbstsicherheit, keine Angst vor Konflikten und kommunikatives Verhalten sind essenziell für diesen Job. Pädagogische Fähigkeiten sind keinesfalls etwas, das angeboren ist, sondern diese werden vielmehr erst im Laufe der Zeit erlernt – und ganz ohne Frage trägt auch die eigene Lebenserfahrung dazu bei, dass man vor Schülern sicher und selbstbewusst spricht.

Eine besonders wichtige Qualität eines guten Pädagogen ist, dazu in der Lage zu sein, seinen Schülern zu verdeutlichen, warum der Lernstoff wichtig ist. Sie müssen begreifen, welchen Nutzen sie daraus ziehen, wenn sie bestimmte Informationen erhalten. Der Lehrer muss dabei nicht nur sich selbst, sondern auch seine Schüler motivieren und für etwas begeistern können. Fachwissen stellt dabei natürlich die Basis dar, um Themen erfolgreich weiterzuvermitteln. Ein guter Lehrer erklärt nicht nur gut, sondern macht auch deutlich, dass er selbst hinter dem steht, was er an die Schüler weitergibt.

Einfühlsamkeit und Flexibilität – zwei wichtige Charakterzüge guter Lehrer

Flexibilität ist eine Eigenschaft, von der jeder Lehrer in seinem Beruf profitiert. Man muss sich als Pädagoge immer wieder auf neue, vielleicht auch ungewohnte Bedingungen einstellen und damit arbeiten können. Das kann das Personal in der Schule bzw. die Kollegen, aber auch die Ausstattung einer Schule und das Verhalten der Schüler betreffen.
Jeder Schüler ist einzigartig und verhält sich anders – damit muss ein Pädagoge entsprechend umzugehen wissen. Er muss dazu in der Lage sein, die Stärken und Schwächen des einzelnen zu erkennen und ihn dementsprechend, soweit es ihm möglich ist, fördern.
Jegliche Vorurteile oder routinierte Abläufe sind daher absolut fehl am Platz, wenn man täglich mit Schülern zu tun hat.

Persönlicher Kontakt und Greifbarkeit der Person bzw. ein sorgfältiges Eingehen auf die Bedürfnisse tragen dazu bei, das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern zu stärken – und das wirkt sich oft auch auf die Lernmotivation aus. Schüler, die auch von ihren Pädagogen positives Feedback und Unterstützung erhalten, lernen nicht nur mit mehr Motivation, sondern auch effektiver. Darüber hinaus ist eine kollegiale Einstellung zum Lehrer und den Mitschülern sehr wichtig, um untereinander Hilfsbereitschaft und weitere Aspekte zu fördern. Zu diesem Ergebnis kamen in den letzten Jahren zahlreiche Studien.
Hin und wieder ist zudem ein starkes Durchsetzungsvermögen gefragt – insbesondere in Schulen mit Schülern aus unterschiedlichen sozialen Schichten sowie generell bei Grundschülern und Kindern in der Pubertät ist Autorität ein wichtiger Punkt.

Für Lehrer verändern sich immer wieder Anforderungen im täglichen Berufsalltag, aber auch Lehrinhalte und Entwicklungen. Dementsprechend schnell muss er als Pädagoge dazu in der Lage sein, sich anzupassen. Zu empfehlen ist aus diesem Grund für jeden Lehrer, sich selbst immer wieder zu hinterfragen und zu versuchen, das eigene Verhalten zu optimieren. Auch kann es hilfreich sein, an speziellen Seminaren teilzunehmen, in denen Lehrer diesbezüglich geschult werden.

Der perfekte Lehrer
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